heat 11 baut soziales und ökologisches Engagement in Südafrika aus

heat 11 baut soziales und ökologisches Engagement in Südafrika aus

Soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit in der Region Südafrika

25 km östlich der südafrikanischen Stadt Upington entsteht im Auftrag der Projektentwicklungsfirma »Ilangalethu Solar Power« mit Zutun der heat 11 GmbH & Co. KG das 100 MW Parabolrinnen-Solarkraftwerk »Ilanga CSP 1 / Karoshoek Solar One« in Übereinstimmung mit den Spezifikationen des »Renewable Energy Independent Power Procurement Programme (REIPPP)« – ein nationales Programm, um private Investitionen im fortlaufend wachsenden Sektor für erneuerbare Energien in Südafrika voranzutreiben.

Nationale Programme für ökologische Nachhaltigkeit

Südafrika hat mit seinen hohen Sonneneinstrahlungswerten ein außergewöhnliches Potential und in Kombination mit einer extremen Flächenverfügbarkeit die optimalen Voraussetzungen, um aus erneuerbarer Energie nachhaltig Nutzen zu ziehen.

Resultierend daraus beschloss die Regierung ein nationales Ziel: bis zum Jahr 2030 sollen 18 800 MW allein aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.
Durch die Realisierung von inzwischen schon 79 verschiedenen Projekten im Rahmen des REIPPP Programms werden heute bereits 5 243 MW aus erneuerbaren Energien gewonnen, sodass bereits ein Viertel des angestrebten Ziels schon heute erreicht ist.

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In den letzten drei Jahren hat besonders die Firma Emvelo eine entscheidende Rolle in der Umsetzung dieses Ziels gespielt, vor allem durch das Projektmanagement von »Ilangalethu Solar Power«, einer unabhängigen Stromerzeugungsorganisation, welche das Projekt »Ilanga CPS 1« entwickelt und umsetzt.
Weit über das nationale Ziel hinaus, bis 2030 18 800 MW aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, hat Emvelo im Karoshoek »solar valley« die ambitionierte Vision, auf 34.000 ha Land Parabolrinnen-Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 1.1 GW erneuerbaren Stroms zu errichten. Das Parabolrinnen-Solarkraftwerk,»Ilanga CSP 1« ist mit seinen 100 MW bereits ein Teil davon.

Diesen Beitrag leistet heat 11

Heat 11 liefert dazu Ende April zwei befeuerte Erhitzer mit je 7 MW, welche als sogenannter »Night-Heater« bzw. »Anti-Freeze-Heater« ihre Verwendung finden werden. Da die Temperatur des Wärmeträgers während längerer Stillstandzeiten wie z.B. in der Nacht unter den Erstarrungspunkt von 12 °C zu sinken droht, beheizen die Kessel das Solarfeld und den gesamten Wärmeträger-Kreislauf und sichern so die Funktionalität des Kraftwerks.

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von Parabolrinnen-Solarkraftwerken.

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Ilanga CSP 1 sorgt für nachhaltigen sozialen Ausgleich und Aufstieg

Alleine das Projekt »Ilanga CSP 1« spielt eine entscheidende Rolle als positiver Entwicklungsmotor für die Region: Gerade weil man ökonomisches Wachstum nicht allein auf erneuerbaren Energien stützen kann, wird besonderen Wert auf inländisches Investment, ebenso wie auf sozioökonomische Unterstützungsleistungen durch das Schaffen von Arbeitsplätzen, sowie auf die Entstehung von lokalen Firmen und Weiterbildung der Beschäftigten gelegt. Somit werden durch die Realisierung des Projekts Grundsteine für Multiplikationseffekte in anderen lokalen Wirtschaftszweigen gelegt und durch die Weiterbildung zukünftige Beschäftigungsverhältnisse ermöglicht.

So sorgt nur »Ilanga CSP 1« dafür, dass 41.000 Arbeitsmonate während Konstruktion und Laufzeit entstehen – allein durch die Konstruktion des Kraftwerks finden 1000 Menschen eine Beschäftigung, später werden darüber hinaus noch 60 bis 80 Menschen mit operativen Tätigkeiten beschäftigt sein.

Besonders hervorzuheben ist, dass rund die Hälfte der in der Produktion verarbeiteten Zulieferteile oder in der Montage erbrachten Arbeitsleistungen »local content« sind – das heißt, dass sich durch die Realisierung des Projekts »Ilanga CSP1« für Südafrika ein sehr hoher regionaler Wertschöpfungsanteil von knapp 50 Prozent durch die Verwendung nationaler oder regionaler Produktionsgüter ergibt.

Außerdem bemerkenswert ist, dass im Zuge des Projekts ein sehr hoher Teil für das Affirmative-Action-Programm B-BBEE (Broad-Based Black Economic Empowerment) zur Erreichung der wirtschaftlichen Chancengleichheit von vormals benachteiligten Bürgern in Südafrika ausgegeben wird.

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Die Anlage soll Ende des Jahres 2017 in den kommerziellen Betrieb mit einer Laufzeit von 20 Jahren übergehen. Innerhalb dieser 20 Jahre sollen eine halbe Milliarde Rand in sozioökonomische Entwicklung fließen, 2037 wird dann das Projekt nach einem neuen Prokura suchen, da das Parabolrinnen-Solarkraftwerk rein technisch noch eine Laufzeit von zusätzlichen 15 bis 20 Jahren hätte.

Die heat 11 GmbH & CO. KG freut sich besonders darüber, dass sie ihren Beitrag zur Chancengerechtigkeit, zum sozialen Ausgleich und vor allem zur ökologischen Nachhaltigkeit leisten kann.

Quellen:
Grafik »Power Plants« – Energy Itelligence
(http://www.energyintelligence.co.za/wp-content/uploads/2016/03/Renewable-Energy-South-Africa-Electricity-Power-Plants.jpg)

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